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Max Stirner
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Max Stirner (Pseudonym), eigentlich Johann Caspar Schmidt (geboren am 25. Oktober 1806 in Bayreuth; gestorben am 25. Juni 1856 in Berlin) war ein deutscher Philosoph, Journalist, Schriftsteller und Ăbersetzer.cite-ref-pc23f-2-0[2]
Contents
⢠Leben
⢠Werk
⢠Philosophie
⢠Pädagogik
⢠Wirkung
⢠Kritik
⢠Karl Marx
⢠Ehrungen
⢠Sonstiges
⢠Ausgaben
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Anmerkungen
⢠Einzelnachweise
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Leben
Johann Caspar Schmidt stammte aus bĂźrgerlichen Verhältnissen. Seine Eltern waren Albert Christian Heinrich Schmidt (1769â1807) und Sophie Eleonore Schmidt geb. Reinlein (1778â1839). Der Vater war Porträtmalercite-ref-pc23f-2-1[2] und fertigte Holzblasinstrumente; er starb im Alter von 37 Jahren, als Johann Caspar ein halbes Jahr alt war. Seine Mutter heiratete drei Jahre später den Apotheker Ballerstedt und zog von Bayreuth nach Culm an der Weichsel in WestpreuĂen. Dort kam 1809 Johann Caspars Halbschwester Johanna Friederica zur Welt, die nur knapp drei Jahre alt wurde. 1810 holte die Mutter Johann Caspar zu sich; im Alter von zwĂślf Jahren kehrte dieser 1818 nach Bayreuth zurĂźck.cite-ref-mslw-3-0[3]
In Bayreuth lebte er bei seinen Pateneltern, besuchte das Ăśrtliche Gymnasiumcite-ref-4[4] und bestand dort 1826 mit dem Prädikat âSehr wĂźrdigâ als Drittbestercite-ref-5[5] das Abitur. Seine Lehrer, die sich âmeiner mit grosser Liebe annahmen, so dass ich dankbar ihrer gedenkeâ,cite-ref-mslw-3-1[3] bezeichneten ihn im Nachhinein als hochbegabt und vielversprechend. Von seinen MitschĂźlern â darunter Jean Pauls Sohn Max â wurde der Gymnasiast mit der auffallend hohen Stirn damals schon scherzhaft âStirnerâ genannt.cite-ref-pc23f-2-2[2]
Nach dem Abitur studierte er von 1826 bis 1828 in Berlin bei Hegel, Schleiermacher und anderen. 1828/1829 war er an der Universität Erlangen immatrikuliert. Nach längerer Unterbrechung studierte er 1832/1833 zwei weitere Semester in Berlin, um die Voraussetzung zur AusĂźbung des Lehrberufs zu erfĂźllen. Er schloss sein Studium 1835 ab, bekam dann jedoch keine staatliche Anstellung und trat seine erste Stelle 1839 bei einer privaten Schule fĂźr hĂśhere TĂśchter in Berlin an. Seit 1841 verkehrte er dort bei den âFreienâ, einem Debattierzirkel oppositioneller (liberaler und sozialistischer) Akademiker und Publizisten, dem unter anderem Bruno Bauer, Edgar Bauer, Karl Friedrich KĂśppen, Ludwig Buhl, Adolf Friedrich Rutenberg, Hermann Maron und kurzzeitig Friedrich Engels angehĂśrten. Zu dieser Zeit publizierte er Artikel und Zeitungskorrespondenzen sowohl anonym als auch unter dem Pseudonym âMax Stirnerâ.
Ab circa 1843 arbeitete er am Manuskript seines Hauptwerkes Der Einzige und sein Eigentum. Dieses erschien im Oktober 1844 mit Erscheinungsdatum 1845. Es wurde umgehend verboten, nach einer Woche wurde â zumindest im KĂśnigreich Sachsen â das Verbot wieder aufgehoben.cite-ref-mslw-3-2[3] Unmittelbar zuvor hatte Stirner seine Anstellung aufgegeben; die GrĂźnde dafĂźr sind nicht bekannt.
Stirner war zweimal verheiratet. Seine erste Frau Agnes Clara Kunigunde Burtz, die er am 12. Dezember 1837 ehelichte, starb am 29. August 1838 im Kindbett;cite-ref-mslw-3-3[3] auch das Kind konnte nicht gerettet werden. Am 21. Oktober 1843 heiratete Stirner Marie Wilhelmine Dähnhardt, die Tochter eines wohlhabenden Apothekers aus Gadebusch, die in Berlin bei den âFreienâ verkehrte. Die Brautleute gestalteten die Hochzeitsfeier zu einer formvollendeten Satire auf das kirchliche EheschlieĂungszeremoniell. Stirners Buch Der Einzige und sein Eigentum, das ein Jahr danach erschien, trägt die Widmung âMeinem Liebchen Marie Dähnhardtâ. Das Paar trennte sich 1846. Marie konvertierte zum katholischen Glauben und ging nach England.
Max Stirner Ăźbersetzte 1847 Adam Smiths The Wealth of Nations ins Deutsche, schrieb weiterhin Artikel und erstellte zuletzt eine Kompilation Geschichte der Reaktion (1852). Er starb 1856 infolge einer Infektion, verursacht durch einen Insektenstich, und wurde auf dem II. Sophien-Friedhof in Berlin-Mitte in der Abt. V-8-53, G3 bestattet. Sein Nachlass muss als verschollen gelten. Nur sehr wenige Originaldokumente von und Ăźber Stirner sind erhalten geblieben. Auch gibt es keine zeitgenĂśssischen Bildnisse, nur zwei Skizzen von Friedrich Engels, eine von 1842, die Stirner im Rahmen eines Gruppenbildes der âFreienâ zeigt, die andere, ein Kopfprofil, das er fast fĂźnfzig Jahre später aus dem Gedächtnis angefertigt hat. Letztere soll Zeitgenossen zufolge Stirner allerdings ânicht ähnlichâ sehen.cite-ref-6[6] Der Schriftsteller und Stirner-Verehrer John Henry Mackay schrieb eine Biographie Stirners (1898, erw. 1910, erw. 1914), der später kaum noch etwas hinzugefĂźgt werden konnte.
Werk
Philosophie
Max Stirner wird philosophiehistorisch meist der Hegelschen Linken bzw. den Junghegelianern zugeordnet. In Der Einzige und sein Eigentum kritisierte er zwar Hegel, in erster Linie aber die Junghegelianer, namentlich Bruno Bauer und Ludwig Feuerbach. Ihnen, die meinten, nach dem deutschen Idealismus die atheistische Aufklärung in Deutschland zu begrĂźnden, rief er spĂśttisch zu: âUnsere Atheisten sind fromme Leuteâ (EE, 203).cite-ref-8[Anm. 1] Was er damit meinte, fasste er wie folgt: âDas Jenseits auĂer Uns ist allerdings weggefegt, und das groĂe Unternehmen der Aufklärer vollbracht; allein das Jenseits in Uns ist ein neuer Himmel geworden und ruft Uns zu neuen HimmelstĂźrmen aufâ (aus der Präambel zur 2. Abteilung des Einzigen â EE, 170).
Stirners Philosophie weist im Kern, unter Abzug aller Polemik, auf Praxis: Nach der Aufklärung gelte es, um wirklich den viel beschworenen Ausgang aus der âUnmĂźndigkeitâ zu schaffen, auch das âJenseits in Unsâ zu beseitigen. Hier zeigt sich auch Stirners pädagogische Motivation,cite-ref-9[8] die jungen UnmĂźndigen zu befähigen, aus ihrer UnmĂźndigkeit auszutreten. Dieser Aufklärungsprozess wird als Wendung gegen âkollektivistische Funktionalisierungsprozesseâ verstanden, die sich nach Stirner vor allem in religiĂśsen Kontexten zeigen. Den aus der UnmĂźndigkeit ausgetretenen Menschen nennt Stirner den âEignerâ (von âAllemâ, inklusive seiner selbst), provokant auch den âEgoistenâ. Eigner kĂśnnen grundsätzlich auf zweierlei Weise entstehen: entweder durch den sozusagen autotherapeutischen Bildungsaktcite-ref-10[9] der âEmpĂśrungâ, verstanden als das âHerausarbeiten Meiner aus dem Bestehendenâ (EE, 354), oder durch eine besondere Art von Erziehung, die das Heranwachsen des Kindes zum Eigner mĂśglichst wenig behindert (s. Abschnitt âPädagogikâ).
Das Stirnersche âJenseits in Unsâ bezeichnet in etwa das, was Sigmund Freud später Ăber-Ich nannte,cite-ref-11[Anm. 2] also eine psychische Instanz, die im Laufe des Erziehungsprozesses groĂteils unbewusst gebildet wird und später als Gewissen, als Komplex der Wert- und Moralvorstellungen, der (kulturellen) Identität etc. das Verhalten des Menschen reguliert. Stirner verwendet zur Bestimmung jener Instanz den Begriff des Heiligen.
âVor dem Heiligen verliert man alles MachtgefĂźhl und allen Mut ⌠Und doch ist kein Ding durch sich heilig, sondern durch Meine Heiligsprechung, durch Meinen Spruch, Mein Urteil, Mein Kniebeugen, kurz durch Mein â Gewissen. ⌠Alles, wovor Ihr einen Respekt oder eine Ehrfurcht hegt, verdient den Namen des Heiligen.â
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EE, 77
Vor dem Heiligen empfinde man keine Furcht, sondern Ehrfurcht; man ehre es zwar, aber man fĂźrchte es zugleich:
âAllein in der Furcht bleibt immer noch der Versuch, sich vom GefĂźrchteten zu befreien⌠Dagegen istâs in der Ehrfurcht ganz anders. Hier wird nicht bloĂ gefĂźrchtet, sondern auch geehrt: das GefĂźrchtete ist zu einer innerlichen Macht geworden, der Ich Mich nicht mehr entziehen kann ⌠Ich bin vollständig in seiner Gewalt und versuche die Befreiung nicht einmal mehr ⌠Ich und das GefĂźrchtete sind Eins.â
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EE, 78
Es gibt noch zahlreiche Passagen im Einzigen, in denen Stirner, teils mit weiteren Begriffen wie z. B. Besessenheit, Spuk, Sparren, Eigenheit, SelbstangehĂśrigkeit Meiner, diesem Gegenstand beizukommen sucht.
Die Gestalt des Eigners (synonym: des Egoisten, des Einzigen) steht im Zentrum des stirnerschen Denkens. Von hier aus kritisiert Stirner sowohl Hegel, Feuerbach und Bauer, aber auch den Anarchisten Pierre-Joseph Proudhon, den Kommunisten Wilhelm Weitling und andere. Vom Standpunkt des Eigners aus kritisiert Stirner die progressiven politischen Richtungen seiner Zeit (die konservativen oder reaktionären stehen fĂźr ihn unter aller Kritik) unter den Titeln des politischen, des sozialen und des humanen Liberalismus; weiterhin erhabene Ideen wie die der Freiheit und der Menschheit, denen der Eigner sich nicht verpflichtet fĂźhlt, und Institutionen wie den Staat, das Recht, die Ehe, das Eigentum usw. Das Eigentum des Einzigen bzw. Eigners, wie es prominent in seinem Buchtitel erscheint, ist nicht das durch Staat und Recht garantierte, sondern âAllesâ:
âWie die Welt als Eigentum zu einem Material geworden ist, mit welchem Ich anfange, was Ich will, so muĂ auch der Geist als Eigentum zu einem Material herabsinken, vor dem Ich keine heilige Scheu mehr trage.â
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EE, 402
Der viel zitierte Ausspruch Stirners âMir geht nichts Ăźber Michâ (EE, 5) besagt genau das: Der Eigner akzeptiert nichts âĂźber sichâ, nichts Heiliges; er ist frei von jenem erzieherisch erzeugten Ăber-Ich, von dem die meisten bisherigen Menschen mehr oder weniger âbesessenâ (EE, 36, 47, passim) sind. Stirner gilt daher als Klassiker des Amoralismus und des Ethischen Egoismus sowie als Vertreter eines radikalen Solipsismus. Dieser Aspekt von Stirners Philosophie steht in einer gewissen Spannung zu seinem Konzept des âVereinsâ â einem unscharf konzipierten GegenstĂźck zum âStaatâ der Nicht-Eigner â die vorzuziehende gesellige Lebens- und Kooperationsform von Eignern.
Pädagogik
Schon in seiner Schrift Das unwahre Princip unserer Erziehung (1842) erklärte Stirner die Frage der Erziehung als âso wichtig, als es eine unserer sozialen nur irgend sein kann, ja sie ist die wichtigsteâ (PKR, 75). Denn er war der Auffassung, âdass eine Gesellschaft nicht neu werden kann, solange diejenigen, welche sie ausmachen und konstituieren, die alten bleibenâ (EE, 231). Stirner sieht um sich herum ânichts als unterwĂźrfige Menschenâ, und dies in allen Schichten: âWas sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte grĂśsstenteils? Hohnlächelnde Sklavenbesitzer und selber â Sklavenâ (PKR, 90f.). Seine Zukunftsvision ist der âfreieâ, âpersĂśnlicheâ, âganzeâ, âwahreâ, âvernĂźnftigeâ, âprinzipielleâ oder auch âselbstschĂśpferischeâ Mensch. Im Einzigen (1844) wird er ihn den Eigner nennen.
Hier zeigt Stirner sich am deutlichsten und substantiellsten als Antipode Hegels, der gelehrt hatte, Erziehung mĂźsse in erster Linie âZucht [sein], welche den Sinn hat, den Eigenwillen des Kindes zu brechen ⌠Das VernĂźnftige muss als seine eigenste Subjektivität ihm erscheinen ⌠Die Sittlichkeit muss als Empfindung in das Kind gepflanzt worden sein âŚâ (Grundlinien der Philosophie des Rechts, §§ 174, 175, Zus.).
Stirner sieht genau darin das Ăbel, dass âder moralische Einfluss das Hauptingredienz unserer Erziehungâ ist (EE, 332), eben jenes âunwahre Prinzipâ, das zu eliminieren wäre. âDer moralische Einfluss nimmt da seinen Anfang, wo die DemĂźtigung beginnt, ja er ist nichts anderes, als diese DemĂźtigung selbst, die Brechung und Beugung des Mutes zur Demut herabâ (EE, 88). Das Ăbel bestehe demnach darin, âdass unsere ganze Erziehung darauf ausgeht, GefĂźhle in Uns zu erzeugen, d. h. sie Uns einzugeben, statt die Erzeugung derselben Uns zu Ăźberlassen, wie sie auch ausfallen mĂśgen.â Die letzteren wären âeigeneâ, wären GefĂźhle, deren âEignerâ ich bin. Die ersteren wären mir, obwohl zunächst fremd, durch die Art ihrer Einprägung bald âheiligâ; ich wäre nicht ihr Eigner, sondern sie wären sozusagen die Eigner meiner, ich von ihnen âbesessenâ (EE, 70f.).
Stirner entwickelt im strengen Sinne keine Erziehungslehre; er gibt nur das seiner Auffassung nach entscheidende Kriterium fĂźr eine solche, wenn sie wirklich das Leben des Individuums und der Gesellschaft verbessern, d. h. âdas groĂe Unternehmen der Aufklärerâ weiterfĂźhren soll. Er antizipiert damit zugleich eine Kritik am späteren Historischen Materialismus, der das Entstehen des Neuen Menschen allein aufgrund historischer GesetzmäĂigkeiten erwartet: âEine [politische] Revolution fĂźhrt gewiss das Ende [der alten Zustände] nicht herbei, wenn nicht vorher eine EmpĂśrung [zum âEignerâ] vollbracht ist!â (EE, 356)
Wirkung
Obwohl die meisten Darstellungen der Geschichte der Philosophie Stirner allenfalls am Rande erwähnen, hat er nicht nur Karl Marx, sondern auch zahlreiche andere Denker (oft vermutet auch Friedrich Nietzsche)cite-ref-12[10] insofern beeinflusst, als sie ihre Lehre (meist unausgesprochen) gegen seine ânihilistischenâ Ideen entwickelten. Marx verfasste zusammen mit Engels im III. Teil ihrer Schriften Die deutsche Ideologie eine umfassende Kritik des Stirnerschen Werks unter der spĂśttischen Ăberschrift Sankt Max.cite-ref-13[11] Marx und Engels verĂśffentlichten jedoch den Teil III, Sankt Max, nicht, und verschwiegen Stirners Funktion bei ihrer Konzeption des Historischen Materialismus.cite-ref-14[12] âWas Nietzsche betrifftâ, schreibt RĂźdiger Safranski, âso scheint es bei ihm auch ein bemerkenswertes Verschweigen [Stirners] zu geben.â Diese verschwiegene Wirkung Stirners habe sich auch später fortgesetzt: Edmund Husserl habe zwar einmal von der âversucherischen Kraftâ Stirners gesprochen, ihn in seinem Werk jedoch nirgendwo erwähnt; Carl Schmitt sei als Student von Stirner tief beeindruckt gewesen, sei Jahre später, 1947, in seiner Gefängniszelle von ihm âheimgesuchtâ worden, habe ihn in seinem Werk jedoch verschwiegen. Georg Simmel habe sich die BerĂźhrung mit dieser âmerkwĂźrdigen Art von Individualismusâ bewusst untersagt; Nietzsche habe sich sogar einen Plagiatsvorwurf seitens Eduard von Hartmanns zugezogen, der Nietzsches Kenntnis der Stirnerschen Gedanken damit belegte, dass Nietzsche in seiner Unzeitgemässen Betrachtung. Zweites StĂźck genau diejenigen Passagen des Hartmannschen Werkes kritisiert habe, in denen es um eine ausdrĂźckliche ZurĂźckweisung des Stirnerschen Denkens gehe.cite-ref-15[13] Stirner wird gelegentlich als (ethischer) Solipsist, oft als Vorläufer des Anarchismus, speziell des individualistischen Anarchismus und des Existenzialismus bezeichnet, was jedoch Stirners Philosophie einer konsequenten Individualität nur teilweise gerecht wird.
Dem Anarchismus als einer mit dem Marxismus konkurrierenden Lehre wurde Stirner in polemischer Absicht durch Friedrich Engels zugeordnet.cite-ref-16[14] Doch Stirner war, weil auch die prominenten Anarchokommunisten Bakunin und Kropotkin, sowie der Anarchomutualist Proudhon zu ihm geschwiegen hatten, unter Anarchisten stets umstritten.cite-ref-17[15] Die meisten von ihnen hielten seine Ideen mit denen des Anarchismus fĂźr unvereinbar, und nur sehr wenige, z. B. John Henry Mackay, Emma Goldman und in den 1970er Jahren Kurt Zube, bezeichneten Stirner ausdrĂźcklich als ihren Vordenker.
Stirner wurde, nachdem er jeweils fĂźr ca. ein halbes Jahrhundert vergessen gewesen war, zweimal wiederentdeckt: 1) um die Wende zum 20. Jahrhundert im Kielwasser der Nietzsche-Begeisterung; 2) 1966, als der marxistische Autor Hans G Helms ihn, angesichts âder gefährlichen Entwicklung der ideologischen Lageâ, in einer 600-seitigen Abhandlung als âkonsequentesten Ideologenâ der aktuell âherrschenden Klasse in allen modernen Industriestaatenâ darstellte.cite-ref-18[16] Am Rande der Marxforschung wurde aber auch immer deutlicher, welche Rolle Stirner bei Marxâ Konzeption des historischen Materialismus hatte, so dass Wolfgang EĂbach 1982 in einer sorgfältigen Studie die These wagte, Stirners âMaterialismus des Selbstâ sei (fast) gleichrangig neben Marxâ âMaterialismus der Verhältnisseâ zu stellen. Nach dem Geltungsverlust des Marxismus gingen zwei jĂźngere Autoren noch weiter in der Neubewertung Stirners. Bernd A. Laska stellt seit 1985 in mehreren, meist rezeptionsgeschichtlichen Arbeiten Stirner (neben La Mettrie im 18., Wilhelm Reich im 20. Jahrhundert) als eine von drei âSchlĂźsselfigurenâ vor, âmit deren Hilfe eine neue Sicht auf die in eine Sackgasse geratene Aufklärung (incl. Anarchismen) gewonnen werden kannâ. Saul Newman sieht in Stirner ebenfalls eine SchlĂźsselfigur: er nennt ihn einen Proto-Poststrukturalisten (vgl. Postanarchismus), der die modernen Poststrukturalisten wie Foucault, Lacan, Deleuze, Derrida u. a. rudimentär vorweggenommen, zugleich aber â und deshalb sei er heute wichtig â Ăźber sie hinausgewiesen und, im Gegensatz zu diesen, einen Ansatzpunkt fĂźr heute aktuelle, ânicht-essentialistischeâ Ideologiekritik gefunden habe. Den mit einem 1000-seitigen Werk bisher aufwändigsten Versuch, Stirner â im Nachgang zu Helms, aber auf wissenssoziologischer Grundlage â als noch unerkannten Ideologen der âmodernen Individualitätâ darzustellen, legte 2010 Alexander Stulpe vor. Die moderne Gesellschaft habe Stirners Figur des âEinzigenâ, vor allem in den Jahrzehnten um 1900, âso viele Gestalten verlieh[en]â und ihn sich âin dieser Vielgestaltigkeit so grĂźndlich einverleibt, dass sein philosophischer SchĂśpfer längst vergessen, er aber Ăźberall istâ.cite-ref-19[17] Vier Jahre später schrieb Peter Sloterdijk, Stulpes Idee aufgreifend, âin der Moderne [wĂźrden] sich zahllose Individuen wieder auf das Privileg berufen, âEinzigeâ bzw. Singularitäten zu sein, meist ohne zu begreifen, dass sie damit den Status von Monstern reklamieren.â Bei Stirner habe âdas schreckliche Kind der Neuzeit seine Reflexionsgestaltâ erreicht.cite-ref-20[18]
Kritik
Karl Marx
Karl Marx kritisiert in âDie deutsche Philosophieâ die religiĂśs verortete Betrachtung der gesellschaftlichen Prozesse durch Stirner und die Gruppe der Junghegelianer. FĂźr Marx sind es materielle Sachzwänge, die diese Prozesse verursachen.
Rassismus und Antisemitismus
Max Stirners Werk, insbesondere Der Einzige und sein Eigentum, richtet sich gegen Religionen, Institutionen und Autoritäten, die er als Hindernisse fßr die individuelle Freiheit betrachtet. Dabei kritisiert er das Judentum und das Christentum als Träger dogmatischer Strukturen. Diese Kritik ist jedoch auf einer philosophischen Ebene angesiedelt und richtet sich nicht gegen ethnische oder soziale Gruppen. Eine pauschale Einordnung Stirners in antisemitische oder rassistische StrÜmungen des 19. Jahrhunderts ist problematisch und bedarf genauerer Belege und einer differenzierten Analyse.
Ehrungen
In Stirners Geburtsstadt Bayreuth trägt seit 1947 die Max-Stirner-StraĂe seinen Namen.cite-ref-21[19] AuĂerdem gibt es eine StirnerstraĂe in Berlin (Ortsteil Steglitz des Bezirks Steglitz-Zehlendorf),cite-ref-22[20] ebenso in NĂźrnberg.
Seine Grabstätte wurde durch Senatsbeschluss vom 22. März 1994 als Ehrengrab der Stadt Berlin in der Liste der Berliner Ehrengräber eingetragen.cite-ref-23[21]
Der Stirner-Anhänger, Publizist und Verleger AndrÊ F. Lichtschlag benannte das von ihm herausgegebene und geleitete Magazin eigentßmlich frei. Der Titel war nach Angaben des Herausgebers und Mitbegrßnders Lichtschlag von Max Stirners Buch Der Einzige und sein Eigentum inspiriert.
Der Schriftsteller Heinz Knobloch setzte Stirner in Berliner Grabsteine ein kleines literarisches Denkmal.cite-ref-24[22]
Sonstiges
Das Geburtshaus Max Stirners in der MaximilianstraĂe 31 in Bayreuth wurde 1970 abgerissen. Die von John Henry Mackay gestiftete Gedenktafel wurde an das Nachfolgebauwerk Ăźbernommen.cite-ref-bayreuth-gedenktafel-25-0[23]
Schriften (Auswahl)
⢠Der Einzige und sein Eigentum, Wigand, Leipzig 1845 (Digitalisat im Internet Archive, Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv)
⢠Geschichte der Reaction, Allgemeine Deutsche Verlags-Anstalt, Berlin 1852 (unveränd. Nachdruck: Scientia, Aalen 1967)
Kleinere Schriften (genauere Angaben in Mackay (Hrsg.) oder Laska (Hrsg.))
⢠Ăber Schulgesetze, 1834 (ErstverĂśff. 1920)
⢠Christentum und Antichristentum, 1842
⢠Gegenwort eines Mitglieds der Berliner Gemeinde wider die Schrift der sieben und funfzig Berliner Geistlichen, 1842
⢠Ueber B. Bauerâs Posaune des jĂźngsten Gerichts, 1842
⢠Das unwahre Princip unserer Erziehung, 1842
⢠Kunst und Religion, 1842
⢠Ăber die Verpflichtung der StaatsbĂźrger zu irgendeinem Religionsbekenntnis
⢠Ăber ÂťDie Mysterien von ParisÂŤ (Eugène Sue), 1843
⢠Einiges Vorläufige vom Liebesstaat, 1844
⢠Recensenten Stirners, 1845
⢠Die philosophischen Reaktionäre. Die modernen Sophisten von Kuno Fischer, 1847
Ausgaben
Der Einzige und sein Eigentum
⢠Paul Lauterbach (Hrsg.): Max Stirner: Der Einzige und sein Eigentum (= Reclams Universal-Bibliothek 3057â3060). Reclam, Leipzig 1892 u. Ăś. (Digitalisat in der Google-Buchsuche).
⢠Ahlrich Meyer (Hrsg.): Max Stirner: Der Einzige und sein Eigentum (= Reclams Universal-Bibliothek 3057). Reclam, Stuttgart 1972 u. Ü., ISBN 978-3-15-003057-8.
⢠Bernd Kast (Hrsg.): Max Stirner: Der Einzige und sein Eigentum. Ausfßhrlich kommentierte Studienausgabe. Karl Alber, Freiburg/Mßnchen 2009, ISBN 978-3-495-48342-8.
Kleinere Schriften
⢠John Henry Mackay (Hrsg.): Max Stirnerâs Kleinere Schriften und Entgegnungen. Schuster & LĂśffler, Berlin 1898 (Digitalisat); 2., erweiterte Auflage, Berlin 1914 (Digitalisat) (kleinere Schriften, Artikel, Notizen)
⢠Bernd A. Laska (Hrsg.): Parerga, Kritiken, Repliken. LSR-Verlag, Nßrnberg 1986, ISBN 3-922058-32-9 (kleinere Schriften)
Ăbersetzungen
⢠Jean-Baptiste Say: Ausfßhrliches Lehrbuch des praktischen politischen Oekonomie. Deutsch mit Anmerkungen von Max Stirner. 3 Bände. Otto Wigand, Leipzig 1845.
⢠Adam Smith: Untersuchungen Ăźber das Wesen und die Ursachen des Nationalreichthums. Deutsch mit Anmerkungen von Max Stirner. (= National-Oekonomen der Franzosen und Engländer herausgegeben von Max Stirner Bd. 5â8). Otto Wigand, Leipzig 1846â1847.
Literatur
⢠Rainer A. Bast: Stirner, Max. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 25. Duncker & Humblot, Berlin 2013, ISBN 978-3-428-11206-7, S. 359 (deutsche-biographie.de).
⢠Henri Arvon: Max Stirner. An den Quellen des Existenzialismus, Basilisken-Presse, Rangsdorf 2012, ISBN 978-3-941365-17-9 (frz. Orig. 1954).
⢠Wolfgang EĂbach: GegenzĂźge. Der Materialismus des Selbst. Eine Studie Ăźber die Kontroverse zwischen Max Stirner und Karl Marx. Materialis, Frankfurt 1982, ISBN 3-88535-068-8.
⢠Kurt W. Fleming (Hrsg.): Der Einzige. Vierteljahresschrift des Max Stirner Archiv Leipzig. Leipzig 1998â2006, ISSN 1435-0432. max-stirner-archiv-leipzig.de (Forts. 2008â2013 als Jahrbuch max-stirner-archiv-leipzig.de)
⢠Kurt W. Fleming (Hrsg.): Max Stirners 'Der Einzige und sein Eigentum' im Spiegel der zeitgenĂśssischen deutschen Kritik. Eine Textauswahl (1844â1856). Verlag Max Stirner Archiv Leipzig, Leipzig 2001, max-stirner-archiv-leipzig.de ISBN 3-933287-04-9.
⢠Hans Gßnter Helms: Die Ideologie der anonymen Gesellschaft. DuMont Schauberg, KÜln 1966.
⢠Bernd A. Laska: Ein heimlicher Hit. Editionsgeschichte des âEinzigenâ. LSR-Verlag, NĂźrnberg 1994, ISBN 3-922058-61-2. (Buchbeschreibung)
⢠Bernd A. Laska: Ein dauerhafter Dissident. Wirkungsgeschichte des âEinzigenâ. LSR-Verlag, NĂźrnberg 1996, ISBN 3-922058-62-0. (Inhaltsverzeichnis)
⢠Otto Liebmann: Stirner, Max. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 36, Duncker & Humblot, Leipzig 1893, S. 258 f.
⢠John Henry Mackay: Max Stirner â sein Leben und sein Werk. Berlin 1898 Digitalisat, erw. 1910, erw. 1914 Digitalisat; PDF-Datei (Reprint: 1977, ISBN 3-921388-16-3)
⢠Werner Moskopp, Wolf-Andreas Liebert (Hrsg.): Die Selbstermächtigung der Einzigen. Texte zur Aktualität Max Stirners. LIT, Mßnster 2014, ISBN 978-3-643-12454-8
⢠Karl Marx, Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie. Kritik der neuesten deutschen Philosophie in ihren Repräsentanten Feuerbach, B. Bauer und Stirner, und des deutschen Sozialismus in seinen verschiedenen Propheten. (1845/46) Marx-Engels-Werke Band 3 Digitalisat
⢠Marx-Engels-Gesamtausgabe. Abteilung I. Band 5. Karl Marx / Friedrich Engels: Deutsche Ideologie. Manuskripte und Drucke. Bearbeitet von Ulrich Pagel, Gerald Hubmann und Christine Weckwerth. Herausgegeben von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung (IMES) Amsterdam. De Gruyter Akademie Forschung, Berlin / Boston 2017, ISBN 978-3-11-048577-6, S. 165â511 und S. 1046â1539.
⢠Tijana Mßller-Sladakovic: Max Stirner als Reform-Pädagoge. Sprach- und bildungsphilosophische Perspektiven. Verlag Barbara Budrich. Opladen u. a. 2021.
⢠Saul Newman: Power and Politics in Poststructural Thought. Routledge, London / New York 2005, ISBN 0-415-36456-6.
⢠Saul Newman (ed.): Max Stirner (Critical Explorations in Contemporary Political Thought), Basingstoke and New York: Palgrave Macmillan, 2011, ISBN 978-0-230-25189-2 (PDF-Datei (Memento vom 11. Dezember 2013 im Internet Archive)).
⢠Anselm Ruest: Max Stirner. Leben â Weltanschauung â Vermächtnis. Verlag von Hermann Seemann Nachf., Berlin und Leipzig 1906 Digitalisat; DOC-Datei
⢠Alexander Stulpe: Gesichter des Einzigen. Max Stirner und die Anatomie moderner Individualität. Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-12885-3
Weblinks
Commons
: Max Stirner
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Wikisource: Max Stirner
â Quellen und Volltexte
⢠Werke von Max Stirner im Projekt Gutenberg-DE
⢠Originaltextsammlung des Max Stirner Archiv Leipzig als PDF-Dateien
⢠David Leopold: Eintrag in Edward N. Zalta (Hrsg.): Stanford Encyclopedia of Philosophy.Vorlage:SEP/Wartung/Parameter 1 und Parameter 3 und nicht Parameter 2
⢠Literatur von und ßber Max Stirner im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Max Stirner im LSR-Projekt. Artikel und Materialien
⢠Kommentierte Linksammlung der Universitätsbibliothek der FU Berlin (Memento vom 1. September 2014 im Internet Archive) (Ulrich Goerdten)
⢠Projekt Max Stirner. Deutsch-Tßrkisches Stirner-Projekt, zahlreiche Texte
⢠JÜrg Finkenberger: Max Stirner und der Materialismus, 2014
Anmerkungen
cite-note-8Anm. 1. â Nachfolgend werden Zitatnachweise aus Stirners Schriften im laufenden Text mit folgenden AbkĂźrzungen und Seitenzahl gegeben: *EE = Der Einzige und sein Eigentum. Stuttgart: Reclam 1972; *PKR = Parerga, Kritiken, Repliken. NĂźrnberg: LSR-Verlag 1986
cite-note-11Anm. 2. â Der Psychoanalytiker Bernd Nitzschke konstatierte, Stirner nehme zum Problem der Individuation âein sehr modernes Wissenâ vorweg. Er schreibe, âals hätte er ein modernes psychoanalytisches Lehrbuch ⌠gelesen.â (in: Die Liebe als Duell, Rowohlt, Reinbek 1991, S. 18). â Bernd A. Laska geht auf dieses Problem genauer ein in Die Negation des irrationalen Ăber-Ichs bei Max Stirner, zuerst unter dem Titel Max Stirner als âpädagogischer Anarchistâ, in: Anarchismus und Pädagogik. Studien zu einer vergessenen Tradition, hrsg. von Ulrich Klemm. dipa-Verlag, Frankfurt am Main 1991, S. 33â44.
Einzelnachweise
cite-note-11. âRuge bei den Berliner âFreienâ (1842)â. Marx-Engels-Werke. Bd. 27, gegenĂźber S. 400.
cite-note-pc23f-22. â Will von Poswik, Herbert Conrad: Bayreuth. Druckhaus Bayreuth, Bayreuth 1974, S. 23 f.
cite-note-mslw-33. â Max Stirner: Leben und Werk. In: max-stirner-archiv-leipzig.de. Abgerufen am 6. Juli 2019.
cite-note-44. â Max Stirner bei Whoâs Who Germany, The People-Lexicon, abgerufen am 30. November 2014.
cite-note-55. â Bernd Mayer: Der BĂźrgerschreck aus dem Spitzweg-Idyll in: Heimatkurier 3/2006 des Nordbayerischen Kuriers, S. 18 f.
cite-note-66. â John Henry Mackay: Max Stirner. Sein Leben und sein Werk. 3. Aufl. (Selbstverlag) Berlin-Charlottenburg 1914, S. 222
cite-note-72. Marx-Engels-Werke. Bd. 38, S. 43.
cite-note-98. â MĂźller-Sladakovic: Max Stirner als Reform-Pädagoge. B. Budrich Verlag, 2021.
cite-note-109. â MĂźller-Sladakovic, 2021, S. 10 ff.
cite-note-1210. â Vgl. Bernd A. Laska: Nietzsches initiale Krise. In: Germanic Notes and Reviews, vol. 33, n. 2, fall/Herbst 2002, S. 109â133.
cite-note-1311. â Marx-Engels Werke, Dietz Verlag, Berlin 1969, Band 3, S. 101 ff.
cite-note-1412. â siehe z. B. Wolfgang EĂbach: GegenzĂźge. Frankfurt/M.: Materialis 1982
cite-note-1513. â RĂźdiger Safranski: Nietzsche. Biographie seines Denkens. MĂźnchen: Carl Hanser Verlag 2000, S. 123 ff.
cite-note-1614. â Vgl. Bernd A. Laska: Ein dauerhafter Dissident. NĂźrnberg 1996. S. 38ff.
cite-note-1715. â Vgl. Bernd A. Laska: Ein dauerhafter Dissident. NĂźrnberg 1996, S. 40ff, passim; sowie Max Nettlau: Der VorfrĂźhling der Anarchie. Berlin 1925, S. 169â179.
cite-note-1816. â Hans G Helms: Die Ideologie der anonymen Gesellschaft. KĂśln: DuMont 1966, Vorwort, S. 1â5.
cite-note-1917. â Alexander Stulpe: Gesichter des Einzigen. Max Stirner und die Anatomie moderner Individualität. Duncker & Humblot, Berlin 2010, S. 935; dazu Rezensionsessay von Bernd A. Laska: Der Stachel Stirner (PDF; 47 kB). In: Aufklärung und Kritik, 17. Jg., Band 4, 2010, S. 272â279.
cite-note-2018. â Peter Sloterdijk: Die schrecklichen Kinder der Neuzeit. Suhrkamp, Berlin 2014, S. 257, 468.
cite-note-2119. â Rosa und Volker Kohlheim: Bayreuth von AâZ. Verlag C. und C. Rabenstein, Bayreuth, S. 84
cite-note-2220. â StirnerstraĂe. In: StraĂennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
cite-note-2321. â Berliner Senatsverwaltung Ehrengrabstätten (Memento vom 16. Dezember 2015 im Internet Archive)
cite-note-2422. â Max Strirner. In: Berliner Grabsteine. Buchverlag der Morgen, Berlin, 1987, S. 26â28
cite-note-bayreuth-gedenktafel-2523. â Bayreuth.de > Rathaus > Pressemitteilungen > Archiv. In: bayreuth.de. 31. Juli 2006, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 10. Juli 2014; abgerufen am 21. Juli 2013.
cite-note-2624. â information-philosophie.de
cite-note-2725. â Max-Stirner-Gesellschaft e.V (Memento vom 8. September 2013 im Internet Archive)